Hausentrümpelung in Bremen

Viele Bremer Bürger stehen vor dem Problem, dass sie nach dem Kauf einer Immobilie feststellen, auch eine Menge andere Hinterlassenschaften ihr Eigen zu nennen, die von den Vorbesitzern nicht mitgenommen oder entsorgt worden sind. Andere sehen sich in der Pflicht, wegen des anstehenden Verkaufs ihres Heims oder des eines verstorbenen Familienangehörigen einen kompletten Haushalt aufzulösen. Doch wer nicht auf professionelle Hilfe zurückgreifen möchte, steht schnell vor der

Frage: Wohin mit all den Sachen?

Sperrgut, Restabfall, Wertstoff und sogar Schadstoff – Zu allererst sollte man sich einen Überblick verschaffen, um was für Abfälle es sich überhaupt handelt. Alles was an Möbeln und größeren Einrichtungsgegenständen vorhanden ist gehört zum Sperrmüll. Haushaltsreiniger, Farben, Chemikalien und Giftstoffe, mit entsprechenden Gefahrensymbolen (Flamme, Kreuz, Totenkopf etc.) gekennzeichnet, müssen als Schadstoffe entsorgt werden, weniger gefährliche Produkte ohne eine solche Kennzeichnung sind, wie alle anderen Gebrauchsgüter und auch Lebensmittel, Restabfall.
Elektrogeräte sind eine weitere wichtige Abfallgruppe. Wertstoffe wie Metall, Papier, Altkleider oder Altglas (kein Flachglas und Spiegel) werden gesondert gesammelt.

Entscheidend ist der Zeitrahmen

Man sollte sich vorher im Klaren sein, wie viel Zeit zur Verfügung steht, denn eine, bei den Bremer Entsorgungsbetrieben angeforderte, Sperrgutabfuhr kann bis zu vier Wochen dauern. Hat man genügend Zeit kann man die Abfuhr unter 0421-3613611 beantragen. Auch Elektrische Großgeräte und sperrige Gegenstande aus Metall werden abgeholt. Sollte man sich dafür entscheiden, alles in Eigenleistung zu den Reycling-Stationen zu bringen, empfiehlt es sich, einen größeren Anhänger oder Transporter bei einer Verleihfirma in Bremen zu mieten, beispielsweise bei Sixt. Andere LKW Vermietungen in Bremen sind Hertz, Enterprise etc. (Weitere Firmen findet man im Branchenverzeichnis.) Auch an vielen Tankstellen kann man heutzutage Anhänger ausleihen.

Beim Beladen des Fahrzeugs sollte man sich bereits an den unterschiedlichen Abfallarten orientieren, damit man nicht erst auf der Annahmestelle anfangen muss zu sortieren, aber auch damit das Personal vor Ort nur die kostenpflichtige Abfallmenge berechnet.

Gebührenfreie und Gebührenpflichtige Abfälle

Wenn man das erste Mal im Kalenderjahr die Sperrgutabfuhr in Anspruch nimmt, so ist diese kostenfrei. Jede weitere wird mit 67 € berechnet. Bei einer Selbstanlieferung fallen keine Kosten an. Die Entsorgung von 120 Liter Restmüll kostet 10 €. Wertstoffe und Schadstoffe werden ohne eine Gebühr angenommen.

Welcher Recyclinghof ist der Richtige? Zwar stehen dem Bürger 15 Entsorgungseinrichtungen zur Wahl (einen Überblick findet man auf dem oben genannten Internetportal der Bremer Entsorgungsbetriebe), doch die Entsorgungsmöglichkeiten sind leider nicht überall gleich.
So bleibt für eine Haushaltsauflösung nur die Recyclingstation Blockland über, auf der alle Arten von Abfällen angenommen werden.

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